Interne Verlinkung

 

  1. Inter­ne Ver­lin­kung
  2. War­um ist die inter­ne Ver­lin­kung für das Ran­king in Goog­le so wich­tig?
  3. Was ist bei der inter­nen Ver­lin­kung zu beach­ten?

 

 

Interne Verlinkung

 

Inter­ne Ver­lin­kung ist vor allem für Web­sites mit viel Con­tent eine eben­so wir­kungs­vol­le wie ein­fach umzu­set­zen­de Opti­mie­rungs­maß­nah­me. Opti­mie­rung meint dabei sowohl die Ver­bes­se­rung der Nut­zer­er­fah­rung eines Web­an­ge­bo­tes als auch die Stei­ge­rung des Such­ma­schi­nen-Ran­kings. Die Grund­idee hin­ter der inter­nen Ver­lin­kung: je mehr Links auf einen Bei­trag, eine The­men­sei­te oder ein Ver­zeich­nis zei­gen, des­to rele­van­ter ist der ver­link­te Inhalt für eine Web­site.

Der Nut­zer pro­fi­tiert durch inter­ne Links von wei­te­ren Infor­ma­tio­nen rund um sei­ne Suche. Ist die inter­ne Ver­lin­kung geschickt aus­ge­steu­ert, kann der User auf einer Web­site mit allen Aspek­ten rund um ein The­ma in Kon­takt kom­men. Inter­ne Ver­lin­kung hilft somit, das Such­in­ter­es­se eines Besu­chers zu spie­geln und im Ide­al­fall mög­lichst vie­le Punk­te der User-Jour­ney auf einer Web­site abzu­bil­den. Mit ande­ren Wor­ten: Von der ers­ten Recher­che zu einem The­ma über die Ver­fei­ne­rung der Suche bis hin zu einer mög­li­chen Con­ver­si­on kann inter­ne Ver­lin­kung den User gezielt lei­ten.

 

Warum ist die interne Verlinkung für das Ranking in Google so wichtig?

 

Goog­le lässt sich bekannt­lich nicht in die Kar­ten schau­en, wenn es dar­um geht, wie die Rang­fol­ge der Such­ergeb­nis­se zustan­de kommt. Auf die Fra­ge, wie es eine Web­site in den Ran­kings garan­tiert nach oben schafft, geben Archi­tek­ten des Goog­le-Algo­rith­mus wie Matt Cutts und John Muel­ler um Nuan­cen vari­iert immer die glei­che Ant­wort: die Nut­zer sind das Maß aller Din­ge.

Vor die­sem Hin­ter­grund kön­nen vie­le SEOs kön­nen den Zusam­men­hang zwi­schen Ran­kings und posi­ti­ven Wer­ten bei Nut­zer­si­gna­len wie Ver­weil­dau­er oder Absprung­ra­te bestä­ti­gen. Inter­ne Ver­lin­kung leis­tet hier einen wich­ti­gen Bei­trag. Mit jedem Klick auf einen inter­nen Link sinkt die Absprung­ra­te — in der Bewer­tung durch Goog­le ist das ein mess­ba­res Indiz für rele­van­ten Con­tent auf einer Web­site. Ganz orga­nisch ver­bes­sert sich so auch der Wert “Ver­weil­dau­er”, einer wei­te­ren wich­ti­gen Metrik.

Nicht zuletzt zeigt die Anzahl der inter­nen Ver­lin­kun­gen den Craw­lern von Goog­le, wie wich­tig eine Sei­te inner­halb eines Por­tals ist. Neben Links aus dem Kate­go­ri­en­baum oder dem Foo­ter kommt der inter­nen Ver­lin­kung so eine wich­ti­ge Rol­le bei der Hier­ar­chi­sie­rung des Con­tents einer Web­site zu.

 

Was ist bei der internen Verlinkung zu beachten?

 

Für das Goog­le Ran­king als beson­ders effek­tiv erwie­sen hat sich die inter­ne Ver­lin­kung aus einem Fließ­text her­aus. Im Gegen­satz zum Auf­bau von Backlinks ist es wich­tig, dass der Anker­text eines inter­nen Links immer gleich lau­tet. Besteht das Ziel zum Bei­spiel dar­in für den Begriff “Natu­ral Lan­guage Gene­ra­ti­on” zu ran­ken, soll­te die inter­ne Ver­lin­kung aus dem Text her­aus immer vom iden­ti­schen Begriff aus­ge­hen.

Je bes­ser der Link in den Con­tent inte­griert ist, des­to wer­ti­ger ist der Ver­weis. Ver­lin­kun­gen aus dem Foo­ter sind daher eher nicht geeig­net, um Goog­le zu zei­gen, dass die Ziel­sei­te hoch­wer­ti­ge Inhal­te ent­hält.

Inter­ne Ver­lin­kung muss ziel­ge­rich­tet und dosiert ein­ge­setzt wer­den. Bei der Fra­ge, wie vie­le inter­ne Links eine Sei­te ver­trägt, gibt es nur aus Erfah­run­gen gewon­ne­ne Richt­wer­te. Zwi­schen 50 und 100 inter­ne Links ver­trägt eine gepfleg­te Sei­te jedoch. Ach­tung: Links aus Hea­dern, Navi­ga­ti­ons­leis­ten und Link­blö­cken bil­den die Basis der Gesamt­rech­nung, redak­tio­nell gesetz­te inter­ne Links kom­plet­tie­ren die Sum­me.

Betrei­ber von Nischen-Web­sites erle­di­gen die inter­ne Ver­lin­kung vor­zugs­wei­se manu­ell. Je mehr Con­tent eine Sei­te hat, des­to schwe­rer wird die Pfle­ge des inter­nen Link­netz­werks durch die Redak­teu­re. Für sol­che Sei­ten ist der Ein­satz einer auto­ma­ti­sier­ten Lösung unver­zicht­bar.