Machen Maschinen die Arbeit von Journalisten bald überflüssig?

Welt­weit sind intel­li­gen­te Soft­ware-Pro­gram­me auf dem Vor­marsch, die eigen­stän­dig redak­tio­nel­le Tex­te ver­fas­sen kön­nen. Das Unter­neh­men Ret­res­co ist einer der Anbie­ter. Der Geschäfts­füh­rer zeich­net gegen­über Sput­nik eine Bild über den Jour­na­lis­mus von mor­gen.

Wet­ter, Bör­se, Fuß­ball – in die­sen drei Berei­chen kann unse­re Soft­ware eigen­stän­dig Arti­kel ver­fas­sen“, sagt Ret­res­co-Geschäfts­füh­rer Som­mer im Inter­view. Das gesche­he bereits so schnell, dass es Jour­na­lis­ten angst und ban­ge wer­den müs­se. „Das liegt im Mil­li­se­kun­den-Bereich“, erklärt der Unter­neh­mer. „Um das Bei­spiel Fuß­ball zu neh­men: Unmit­tel­bar nach dem Abpfiff haben Sie Ihren Text.“ Gegen die­ses Tem­po hat kein Mensch eine Chan­ce. Es gibt aber auch eine gute Nach­richt: Die Soft­ware muss gefüt­tert wer­den, bevor sie lie­fert. (…)

Voll­stän­di­ger Arti­kel sowie Mit­schnitt des Radio­in­ter­views ver­füg­bar unter sput­nik.