Personalisierung von Inhalten

Retresco erklärt Personalisierung im DOK.Magazin

Im aktuellen DOK.Magazin erklärt unser Geschäftsführer Alexander Siebert im zweiten Teil seiner Artikelreihe die Technologie, die hinter der Personalisierung im Internet steckt. Personalisierung bietet Verlagen die Möglichkeit, jedem Nutzer genau den Nachrichtenmix zur Verfügung zu stellen, für den er sich interessiert. Grundlage dafür ist ein semantischer Content Pool, der alle Inhalte eines Verlages bündelt, der sich zielgenau durchsuchen und dessen Bestandteile sich für jeden Nutzer angepasst ausspielen lassen.


 

Um ein personalisierbares Verlagsangebot im Internet zu realisieren, müssen alle Inhalte des Verlags und zusätzlich einzubeziehende externe Quellen wie Twitter oder Blogs in einem Index aggregiert und um Schlagworte, Eigennamen und Ressorts semantisch angereichert werden. Mit Hilfe von Open-Source-Technologien wie Solr/Lucene oder elasticsearch liest das System alle vorhandenen und später im laufenden Betrieb alle neu einlaufenden Artikel. Dabei werden alle wissenswerten Daten zum Inhalt notiert. Danach werden die Inhalte analysiert und zielgenau bestimmten Themenfeldern zugeordnet.

Im zweiten Schritt werden die passenden Inhalte für jeden Leser auf der Basis von Behavioural Targeting ermittelt. Behavioural Targeting versucht zu verstehen, welche Interessen ein Nutzer haben könnte. Anbieter wie das Unternehmen Nugg.ad kombinieren dafür individuelles Surfverhalten mit allgemeinen Interessensprofilen, die aus Marktforschung und Befragungen entstanden sind, und ermitteln daraus mit wachsender Zuverlässigkeit die Interessen eines Seitenbesuchers. Diese Targeting-Lösungen verfolgen dabei das Surfverhalten per Browser-Cookie. Die übermittelten Daten sind jedoch voll anonymisiert und lassen keine Rückschlüsse auf die tatsächlich vor dem Bildschirm sitzende Person zu.