Digitaler Pressespiegel

Hot off the press – 10/2019

Künstliche Intelligenz ist ein heißes Thema – die Technologien polarisieren, die Medienaufmerksamkeit wird größer. In unserem digitalen Pressespiegel stellen wir monatlich wichtige Artikel rund ums Thema zusammen, um jedem Interessierten den Einstieg in das Thema Künstliche Intelligenz zu ermöglichen und einen Anstoß zum Austausch schaffen. Im Oktober haben u.a. das MIT Technology Review, der Bayerische Rundfunk, Futurezone und IT-Business zum Thema Künstliche Intelligenz berichtet.

 

Wie KI Sinnesempfindungen lernen soll

“In Erlangen lernen Maschinen das Riechen”, Bayerische Rundfunk, 21.10.19 

Wie der Bayrische Rundfunk berichtet, forscht eine Abteilung namens “Campus der Sinne” am Fraunhofer-Institut in Erlangen derzeit daran, Künstlicher Intelligenz das Riechen und Schmecken beizubringen. Demnach trainiert eine KI Szenarien, die abbilden, wie menschliche Rezeptoren auf bestimmte Gerüche oder Geschmacksrichtungen reagieren und wandelt diese Informationen in digitale Daten um.  

 

Mehr Vertrauen in KI als in Führungspersonen

“Mehr Vertrauen in KI als in den Boss”IT-Business, 18.10.19 

Laut der aktuellen “AI at work”-Studie von Oracle und Future Workplace vertrauen Mitarbeitern im Arbeitsalltag KI-Softwareprogrammen mehr als ihren eigenen Vorgesetzten. In der Umfrage wurden 8.370 Mitarbeiter und Manager aus zehn Ländern befragt. Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie: Im Vergleich zum Vorjahr, in dem nur 32 Prozent der Befragten angaben, KI-Programme bei der Arbeit zu nutzen, berichteten diesmal rund die Hälfte, im Rahmen ihrer Tätigkeit mit Künstlicher Intelligenz in Berührung zu kommen.   

 

Österreich: Experten forcieren Gesetze für Künstliche Intelligenz

“Experten fordern Gesetz für Künstliche Intelligenz”Futurezone, 17.10.19 

150 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung aus Österreich haben Mitte Oktober einen “Ergebnisbericht” vorgestellt, der als Grundlage für die anstehenden KI-Strategie Österreichs dienen soll und sich für ein “gesamtheitliches KI-Gesetz“ aussprechen soll. Hiermit sollen insbesondere ethischen Aspekte im Umgang Künstlicher Intelligenz adressiert werden.   

 

KI diagnostiziert Krebs ähnlich gut wie Radiologen

“Prostatakrebs: Künstliche Intelligenz erkennt verdächtige Bereiche in der Protasta-MRT” – Deutsches Krebsforschungszentrum, 09.10.19 

In einer aktuellen Publikation teilt das Deutsche Krebsforschungszentrum (DFKZ)  mit, ein auf Neuronalen Netzen entwickeltes KI-Programm entwickelt zu haben, das bei der Diagnose von Prostatakrebs via MRT-Aufnahmen bessere Resultate liefert als Radiologen. Während die Erkennungsrate der Software bei rund 92 Prozent liege, könnten Radiologen Prostatakrebs in 88 Prozent der Fälle diagnostizieren. 

 

USA setzt acht chinesische KI-Unternehmen auf schwarze Liste 

“The US just blacklisted 8 Chinese AI firms”, MIT Technology Review, 08.10.19 

Wie die MIT Technology Review berichtet, hat das US-Handelsministerium unter anderem acht KI-Unternehmen auf eine sogenannte “Entity List” gesetzt, weil sie gegen die Interessen der amerikanischen Außenpolitik vorgehen würden. Hierdurch ist es US-Unternehmen untersagt, ohne vorherige Zustimmung der US-Regierung Technologie an die auf der Liste stehenden chinesischen Unternehmen zu verkaufen. Den acht KI-Unternehmen – darunter SenseTime, Yitu, Hikvision, Megvii und iFlytek – wird vorgeworfen, dass sie an Menschenrechtsverletzungen gegen Uiguren und anderen ethnischen Minderheiten beteiligt waren. 

 

 

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