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KI-Mythen – Aprilscherz oder Realität?

Um das Thema Künstliche Intelligenz ranken sich viele Mythen. Statt am heutigen 1. April noch mehr dieser Mythen in die Welt zu setzen, nutzen wir den Anlass, um wenigstens einige von ihnen aus der Welt zu schaffen und das Thema Künstliche Intelligenz langsam aber sicher zu entmystifizieren.

 

Mythos 1: „Das Thema KI ist neu auf dem Schirm.“

Nein! Der Sommer 1956 gilt als Geburtsstunde des Begriffs und somit des akademischen Fachgebiets „Künstliche Intelligenz„. John McCarthy organisierte in diesem Jahr eine sechswöchige Konferenz am Dartmouth College in New Hampshire mit dem Titel „Dartmouth Summer Research Project on Artificial Intelligence“.

In den Fokus der breiten Öffentlichkeit gelangt ist die künstliche Intelligenz nun aber erst seit sich in Zeiten von Big Data immer mehr reale Anwendungsfälle und durch den Stand der Entwicklungen tatsächlich umsetzbare Einsatzmöglichkeiten ergeben.

 

Mythos 2: „Künstliche Intelligenz ist intelligent.“

Nein! Dem aktuellen Stand der Entwicklung nach befinden wir uns in Zeiten der schwachen künstlichen Intelligenz — und alle derzeitigen Technologien aus diesem Feld, wie Machine Translation, Bilderkennung oder die Textgenerierung, lassen sich hier einordnen. Das bedeutet, entsprechende Systeme sind in der Lage, einzelne menschliche Fähigkeiten abzubilden und effizienter auszuführen, jedoch nicht selbständig zu denken und neue Probleme zu lösen, wie etwa die starke künstliche Intelligenz. Als Folge dessen ist diese Simulation des Menschen auch nur immer so gut, wie sie trainiert wird.

Dieser Ausschnitt stammt aus: HOW TO AI: Wie Contentautomatisierung mit künstlicher Intelligenz gelingt

 

Mythos 3: „Künstliche Intelligenz und Machine Learning sind dasselbe.“

Nein! Machine Learning (auch: Maschinelles Lernen, ML) wird oft synonym mit dem Begriff Künstliche Intelligenz genutzt wie verstanden, ist der KI tatsächlich aber als Unterbegriff zuzuordnen. Der Teilbereich ML zeichnet sich durch die Fähigkeit des selbständigen Lernens aus und bedeutet damit nicht nur eine Imitation von Prozessen (bzw. Intelligenz), sondern aus Erfahrungen Wissen zu generieren.

Dieser Ausschnitt stammt aus: HOW TO AI: Wie man sich im Buzzword-Bingo zurechtfindet

 

 

Über Retresco | @retresco

Bereits seit 2008 entwickelt Retresco führende KI-Lösungen im Bereich Content Automation. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen zunehmend zu einem der weltweit führenden Anbieter in der automatischen Textgenerierung (Natural Language Generation) entwickelt und dutzende Projekte für Kunden aus den Bereichen Medien, E-Commerce und Finanzdienstleistungen umgesetzt.