Sprach­ba­sier­te Suchen, auto­ma­ti­sche Text­ge­ne­rie­rung und Con­tent Hubs: Die Münch­ner CMCX Kon­fe­renz und Mes­se beschreibt den Sta­tus Quo und zukünf­ti­ge Wege  des Con­tent Mar­ke­tings. Mit dabei: Ret­res­co und vie­le wei­te­re B2B-Dienst­leis­ter rund um Inhalt-getrie­be­nes Mar­ke­ting.

Wäh­rend unser Grün­der und Geschäfts­füh­rer Alex­an­der Sie­bert beim media.innovations-Event der BLM über “AI-dri­ven Con­tent – Wenn Algo­rith­men Tex­te lie­fern” spricht, refe­riert Geschäfts­füh­rer Johan­nes Som­mer auf der Solu­ti­on Sta­ge der CMCX über unse­re rtr tex­ten­gi­ne. Wir leben in beweg­ten Zei­ten – bei ret­res­co und in der gesam­ten Con­tent-Bran­che.

Doch stei­gen wir the­ma­tisch in die CMCX ein: Zwei Kon­fe­renz­ta­ge voll­ge­packt mit The­men rund ums Con­tent-Mar­ke­ting. Und wir waren mit­ten­drin am Mes­se­stand CMCX39. Wäh­rend Mina und Bernd pau­sen­los in Gesprä­chen mit Kun­den, Inter­es­sier­ten und der Fach­pres­se waren, konn­te Con­tent-Tho­mas für uns auf­schnap­pen, was im Kon­fe­renz­be­reich los war und hat die Inhal­te auf Twit­ter doku­men­tiert.

 

Everybody’s second job is to be a publisher today

 

 
 — mit die­sen pla­ka­ti­ven Wor­ten hat Ian Trus­cott, Head of Mar­ke­ting bei Cens­ha­re, zusam­men­ge­fasst, wor­um es heu­te in der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on im Kern geht: Alle wer­den zu Medi­en­häu­sern.

Dr. Micha­el Schmidtke (Direc­tor Digi­tal Com­mu­ni­ca­ti­ons bei Bosch) bringt es pro­vo­ka­tiv auf den Punkt: “Con­tent Mar­ke­ting ist das ‘selbst­fah­ren­de Auto der Kom­mu­ni­ka­ti­on.’” und ergänzt: Daten sind der Treib­stoff.”

Auf der Büh­ne spricht er belus­tigt dar­über, wie man sei­nen Chef von Con­tent Mar­ke­ting als geeig­ne­tes Mit­tel über­zeu­gen kann: “Appeal to their goals, aspi­ra­ti­ons and needs […] If the boss doesn’t agree, may­be you have the wrong boss.”

 

Auch bei SAP lässt sich die Ent­wick­lung zu einer Art Ver­lags­haus sehen. Chris­to­pher Zeid­ler und Lars Bening von Stu­dio SAP berich­ten von ihren Erfah­run­gen als In-Hou­se-Agen­tur beim deut­schen Soft­ware-Rie­sen und beschrei­ben das Zusam­men­spiel aus der Custo­mer Expe­ri­ence Map und dem Con­tent Digi­tal Frame­work.

 

 

Doch auch als In-Hou­se-Agen­tur benö­tigt man Unter­stüt­zung von außen. So sei das “Enab­le­ment der Agen­tu­ren”, dass die­se wirk­lich “on brand” arbei­ten, eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen beim Umgang mit Dienst­leis­tern. Auch für San­dra Baur (Head of Digi­tal Mar­ke­ting, Merck) ist der Match zwi­schen Mar­ke und Tona­li­tät des Tex­ters wich­tig: “Nicht nur ober­fläch­lich, nicht nur enter­tai­ning — auch unse­re Tex­ter wis­sen: Da ist mehr dahin­ter.”

Ian Trus­cott con Cens­ha­re meint sogar, dass die Vor­tei­le von guten Inhal­ten im Mar­ke­ting sind, dass man poten­ti­el­len Nut­zern zei­gen kön­ne, dass man “their kind of peop­le” sei — Ver­trau­en auf­bau­en durch kul­tu­rel­les Ver­ständ­nis.

 

Mehr Nähe zum Kunden: Der Content Hub

 

Die eige­ne Web­site als “Con­tent Hub”, als Anlauf­stel­le für Leser und Kun­den, wird bei der Seg­men­tie­rung in Soci­al Net­works und Platt­for­men zuneh­mend wich­ti­ger. Nur hier kann der Publisher oder E-Com­mer­ce-Anbie­ter die Anspra­che sei­ner Nut­zer haben. Thors­ten Eder, Head of Mar­ke­ting von Saturn, fasst es so zusam­men: Goog­le und Face­book sind unbe­re­chen­bar und dür­fen damit kein rele­van­ter Bestand­teil unse­rer Con­tent­stra­te­gie sein.” Auf einer ande­ren Büh­ne weißt E-Com­mer­ce-Exper­te André Alpar auf Fol­gen­des hin: “Das Ziel des­sen, wenn man Wer­bung klickt, soll­te die Wei­ter­lei­tung auf die eige­ne Web­site sein. Denn da kann man die Nut­zer vertag­gen, ver-coo­kie-en, etc.”

Was den B2B-Bereich anbe­langt, hat der Phar­ma­kon­zern Merck auf der Web­site einen Curio­si­ty Hub auf­ge­baut. Dort wol­le man neu­gie­rig machen auf die The­men­wel­ten “Healt­h­ca­re”, “Life Sci­ence” sowie “Per­for­mance Mate­ri­als” und damit auch den Blick auf ein grö­ße­res Spek­trum als “nur Phar­ma” len­ken. “Curio­si­ty” sol­le dabei laut Baur als “Wis­sens­drang” und nicht als “Schlüs­sel­loch-Neu­gier” ver­stan­den wer­den.

 

Anders denken und alternative Werbeformen bieten

 

 Dieter Lutz Zitat CMCX
 Ein Unter­neh­men, das durch Mut in der Kom­mu­ni­ka­ti­on auf­fällt, ist Bahl­sen mit des­sen Scho­ko-Keks-Kom­bi­nan­ti­on PICKUP. Im Slot “Ein­zig- nicht -artig” hat Die­ter Lutz dar­über gespro­chen, wie die Fir­ma trotz gerin­ge­ren Bud­gets ver­sucht, im Wer­be-Wett­be­werb mit Nest­lé und Fer­re­ro mit­zu­hal­ten: “Wir kön­nen ande­re Unter­neh­men nicht out­spen­den, wir kön­nen sie nur out­s­mar­ten.”

Out­s­mar­ten’ heißt in die­sem Zusam­men­hang, dass Bahl­sen PICKUP in den letz­ten Jah­ren mit alter­na­ti­ven Wer­be­for­men gute Erfah­run­gen gesam­melt hat. Zu nen­nen sind hier die Pro­duct Pla­ce­ments bei “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!” samt tages­ak­tu­ell pro­du­zier­ter Wer­be­spots mit Bezug­nah­me auf Sen­dungs­in­hal­te und Wer­be­par­odi­en auf Wett­be­wer­ber wie Knop­pers.

 

Werden Sie zum Data Warehouse!

 

Johannes Sommer CMCX 2018

 

Am Tag 1 der CMCX sprach Ret­res­co CEO Johan­nes Som­mer über “Empowering e-com­mer­ce com­pa­nies with NLG”. Kon­kret ging es dabei um unse­re rtr tex­ten­gi­ne. Was die­se kann? “Es geht dar­um, auto­ma­tisch Tex­te zu erstel­len, die nicht unter­scheid­bar sind von mensch­li­chen geschrie­be­nen.” und hebt die Vor­tei­le für E-Com­mer­ce-Anbie­ter und Publisher her­vor: Ein­zig­ar­ti­ge Tex­te um bei Goog­le bes­ser zu ran­ken. Wenn es um die Ein­satz­zwe­cke der tex­ten­gi­ne geht, so betont Johan­nes, dass es ihm neben auto­ma­ti­sier­ten Hotel­be­schrei­bun­gen und Wet­ter­be­rich­ten in vie­ler­lei Spra­chen beson­ders die auto­ma­ti­sier­ten Beschrei­bungs­tex­te auf Immo­bi­li­en­sei­ten ange­tan hät­ten. Die­se ändern nach geän­der­ter Anwahl von Aus­stat­tungs-Merk­ma­len auf mensch­lich wir­ken­de Art die For­mu­lie­rung des Tex­tes – ‘machi­ne sca­le with a human touch’ eben. Wer­den Sie zum Data Wareh­ou­se!”, for­det Johan­nes Som­mer schließ­lich die Zuschau­er auf.

 

Über Retresco

Bereits seit 2008 ent­wi­ckelt Ret­res­co füh­ren­de AI-Lösun­gen im Bereich Con­tent Auto­ma­ti­on. In den letz­ten Jah­ren hat sich das Unter­neh­men zuneh­mend zu einem der welt­weit füh­ren­den Anbie­ter in der auto­ma­ti­schen Text­ge­ne­rie­rung (NLG) ent­wi­ckelt und dut­zen­de Pro­jek­te für Kun­den aus den Berei­chen Medi­en, E-Com­mer­ce und Finanz­dienst­leis­tun­gen umge­setzt.

Kontakt

Johan­nes Som­mer, CEO | Ret­res­co GmbH | Fon +49 (0)30 609 839 605 | Mail sommer@retresco.de