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AI Monthly – 08/2020

Künstliche Intelligenz ist ein spannendes Thema – die Technologien polarisieren, die Medienaufmerksamkeit wird größer. In unserem digitalen Pressespiegel stellen wir monatlich wichtige Artikel rund um das Thema Künstliche Intelligenz zusammen, um jedem Interessierten den Einstieg in das Thema Künstliche Intelligenz zu ermöglichen und einen Anstoß zum Austausch schaffen. Im August haben u.a. Heise, CIO und das MIT Technology Review zum Thema Künstliche Intelligenz berichtet.

 

„KI programmieren oder kaufen“

„KI programmieren oder kaufen“ – CIO Magazin, 24.08.20

In einem lesenswerten Artikel diskutiert das Branchenmagazin CIO die Frage, in welchen Fällen Unternehmen KI-Software eher selbst entwickeln oder aber von externen Anbietern einkaufen sollten. Grundsätzlich müsse jedes einzelne Unternehmen diese Frage nach individuellen Kosten-Nutzen-Kalkulationen selbst entscheiden, so Autor Stefan Ramershofen. Dennoch gibt es ein paar Variablen, die generell beachtet werden sollten: Während bei einer selbst programmierten Künstlichen Intelligenz die hohen Entwicklungskosten kalkuliert werden müssen, stehen diesen bei der Verwendung einer fertigen Lösung entweder Lizenz- oder Produktkosten gegenüber. Zudem gilt: Wenn die KI in die Kernaufgaben des Unternehmens eingreifen wird, sollte sie mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst entwickelt werden. Falls spezifische Insellösungen für einzelne Herausforderungen gesucht werden, wäre es ratsamer, KI-Software extern einzukaufen, da diese in der Regel schneller und effektiver eingesetzt werden kann. 

 

Populäre Blogartikel von GPT-3

„Automatisch mittelmäßige Artikel“ – Heise, 30.08.30

„GPT-3 ist das bislang mächtigste KI-Werkzeug zum Generieren von Sprache“, schreibt Heise in einem aktuellen Bericht über OpenAIs Sprachmodell GPT-3, dessen Leistungsfähigkeit seit geraumer Zeit große Beachtung in den Medien findet. Nun hat der US-Student Liam Porr GPT-3 für die vollautomatisierte Erstellung von zahlreichen Blogartikeln unter erfundenem Namen genutzt, die innerhalb kürzester Zeit große Popularität erreichten. Poor selbst veröffentlichte – nachdem einer seiner Blogartikel sogar Platz 1 bei Hacker News erreichte – ein eigenständig verfasstes Geständnis auf seinem Blog, in dem er seine Leserschaft über die wirkliche Autorenschaft des Blogs aufklärte. 

 

GPT-3 – OpenAIs Wundermaschine (und deren eklatanten Mängel)

GPT-3, Bloviator: OpenAI’s language generator has no idea what it is talking about | MIT Technology Review, 22.08.20

Über die Vor- und Nachteile von OpenAIs Sprachmodell GPT-3 hat das MIT-Technology Review einen spannenden Beitrag veröffentlicht: Auch wenn GPT-3 eine beeindruckende Fähigkeit dazu besitzt, Texte auf einem Niveau zu produzieren, die sich nicht mehr von einem manuell erstellten Text unterscheiden lassen, warnen die Tech-Journalisten Gary Marcus und Ernest Davis vor dem inhaltlichen Wahrheitsgehalt des Outputs: „If you dig deeper, you discover that something’s amiss: although its output is grammatical, and even impressively idiomatic, its comprehension of the world is often seriously off, which means you can never really trust what it says.“ Nähere Einzelheiten zum Unterschied von GPT-3 und NLG-Ansätzen von Retresco werden zudem im Experteninterview mit dem Machine Learning Experten Tobias Günther thematisiert.

 

Good Reads

„How special relativity can help AI predict the future“

„Participation-washing could be the next dangerous fad in machine learning“

„British Grading Debacle Shows Pitfalls of Automating Government“

„Apple Reaches $2 Trillion, Punctuating Big Tech’s Grip“

„‚This isn’t the 1990s‘: Apple under pressure from app developers“

 

 

Über Retresco | @retresco

Retresco unterstützt Unternehmen bei der Automatisierung textbasierter Geschäftsprozesse durch Künstliche Intelligenz und steigert maßgeblich deren operative Effizienz. Als Pionier im Bereich KI-basierter Sprachtechnologien setzt das Berliner Tech-Unternehmen seit 2008 Maßstäbe in der automatisierten Erstellung von hochwertigen Texten sowie der Analyse von Sprache.