– Automatisch geschriebene Vorberichte und Spielberichte zu beliebig vielen Fußballspielen in Echtzeit

– Roboter-Journalismus erlaubt umfassende Berichterstattung über alle relevanten Fußball-Ligen einer Region

– Vereins-, Spiel- und Ligadaten als Basis für automatische Textgenerierung

 

Als einer der ersten Publisher setzt der Sportbuzzer WESER-KURIER aus Bremen auf automatische Texte für die lokale und regionale Fußballberichterstattung – einer Kernkompetenz von Regionalverlagen. Sämtliche Spiele aus zehn Ligen werden von jetzt an jede Woche automatisch mit Vor- und Nachberichten betextet. Ganz egal ob Regional-, Bezirks- oder Kreisliga, automatische Textgenerierung mit der  rtr textengine von Retresco macht dies möglich.

Noch vor einem Jahr war Roboter-Journalismus ein vielbesetztes Buzzword ohne echte Beispiele für den Einsatz im deutschsprachigen Redaktionsalltag. Heute entdecken immer mehr Medienhäuser das hohe Potenzial dieser Technologie für Nutzerbindung, Traffic-Generierung und neue Vermarktungs-Formate. Insbesondere im Sport: Spielberichte zu jedem Spiel direkt nach Abpfiff und Vorberichte für den kommenden Spieltag mit fundierten Analysen der aktuellen Tabellensituation bieten einen direkten Mehrwert für die Nutzer.

Anbieter der Software zur Generierung der Texte ist Retresco, Dienstleister im Bereich der Content Automatisierung. Gemeinsam mit der Sportplatz Media GmbH, selbst Anbieter und Vermarkter regionaler Sportmedien, entwickelt und vermarktet Retresco die automatisch geschriebenen Fußballtexte seit Anfang des Jahres.

Retresco Roboter-Journalismus: so funktioniert er

Während die Redaktion des Sportbuzzer bisher entscheiden musste, über welche Partien sie aus der großen Fülle an Fußballspielen schreiben wollte, kann sie jetzt in Minutenschnelle beliebig viele Beiträge publizieren – Woche für Woche. Diese lesen sich so, als hätten Sportreporter aus Fleisch und Blut sie geschrieben. Der entscheidende Unterschied: Die Aktualität und der Umfang der Berichterstattung steigen durch die Automatisierung. Mangel an Redaktionskapazitäten, gerade an spielintensiven Wochenenden, scheidet als limitierender Faktor aus.

Die Texte basieren auf strukturierten Daten wie  Spielberichtsbögen und weiteren Liga-, Spiel- und Vereinsdaten, die Verbände, Vereine oder Redaktionen regelmäßig und meist direkt nach Ende eines Spiels erstellen.  Neben den Spielberichten entstehen so auch fundierte Vorberichte zu jedem Spiel. Diese regen interessierte Nutzer vor allem zwischen den Spieltagen zu einem zusätzlichen Besuch des Fußball-Portals Sportbuzzer WESER-KURIER an.

„Insbesondere durch regelmäßige Spielberichte zu unteren Spielklassen wird unser Sportbuzzer reichhaltiger. So erreichen wir lokal interessierte Nutzer und generieren nachhaltig relevanten Traffic. Das steigert die für uns immer wichtiger werdenden Erfolgsfaktoren wie Nutzerbindung und Verweildauer.“ sagt Niko Mehl, Geschäftsführer der WESER-KURIER digital GmbH (WKD). Steffen von Deetzen, Produktmanager bei WKD, sieht insbesondere in der gewonnen Zeit einen Vorteil: „Wir können so viel gezielter die Social-Media-Kanäle bespielen und Geschichten abseits der Ergebnisberichterstattung generieren. Das bringt qualitativ wertvollen Content und stärkt die Bindung der User.“

Der Datenaustausch erfolgt einfach über Schnittstellen. Das begrenzt den technischen Aufwand für die Nutzung der Software. Die Anbindung ermöglicht, dass alle Berichte in Echtzeit ins Redaktionssystem laufen und direkt digital veröffentlicht werden können.

Neben der Online-Veröffentlichung ist die Weiterverarbeitung in Online-CMS oder Print-Redaktionssystemen problemlos möglich, die Texte sind also medienübergreifend und vielseitig nutzbar.

Content-Automatisierung: neue Möglichkeiten nicht nur im Journalismus

„Die Generierung von Texten ist die konsequente Erweiterung unserer Lösungen zur Content-Automatisierung und eröffnet unseren Kunden und uns neue innovative Perspektiven. Neben den Fußballberichten generieren wir mit der rtr textengine ganz unterschiedliche Texte in vielseitigen Anwendungsbereichen innerhalb und außerhalb des Journalismus“, sagt Johannes Sommer, Geschäftsführer von Retresco.